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| Persönliche Daten |
| Hallo Headhunter |
| Womit ich mich den ganzen Tag beschäftige |
| Womit man mir eine Freude bereiten kann |
| Was mich nervt |
| Was es auf meinen Seiten nicht gibt |
| Fehler auf meinen Seiten |
| Name: | Markus Kohm |
| Jahrgang: | 1967 |
| Geburtsort: | Achern |
| Familienstand: | glücklich verheiratet |
| Kinder: | Moritz und Anabel |
| Titel: | Diplom Informatiker |
| Beruf: | Hausmann und Vater |
Allen Headhuntern sei gesagt, dass ich als Hausmann und Vater eigentlich den lieben langen Tag genug zu tun habe. Dazu kommt eine Reihe von Hobbies. Allerdings bin ich hin und wieder geneigt, eines meiner Hobbies auch zum Beruf zu machen, wenn es sich mit Haushalt und Familie vereinbaren lässt. Teilzeit lautet dabei die Devise. Tatsächlich hat das bis Ende 2000 so gut funktioniert, dass ich es bis zum Leiter der Softwareentwicklung in einem kleineren Unternehmen gebracht hatte. Ende 2000 wurde mir allerdings der Stress zu groß, wozu auch die ab Mitte 2000 nicht mehr stimmenden Rahmenbedingungen ihren Teil beitrugen.
Wer mir also ein Angebot machen will, soll sich einmal anschauen, womit ich mich allgemein beschäftige. Wenn man mir das Angebot so richtig schmackhaft macht, bin ich ja vielleicht nicht abgeneigt.
Meine Frau ist fest davon überzeugt, dass ich morgens mal eben meine Kinder aus dem Bett hole, mittags in fünf Minuten ein Essen zusammenbastle, dann meine Kinder wieder ins Bett lege und die Kinder kurz bevor sie selbst nach Hause kommt, wieder aus dem Bett hole. Was ich in der restlichen Zeit mache, ist ihr schleierhaft. Berufstätige und ihre Vorstellung von Haushalt eben! Leute lasst euch gesagt sein: Wenn man alles richtig organisiert, kann es richtig Spaß machen, trotzdem: Haushalt ist Arbeit!
Neben der Arbeit im Haushalt beschäftige ich mich mit Fragen der Typografie. Typografie ist die Kunst, ein Schriftstück so zu setzen, dass der Leser dabei optimal bei seiner Tätigkeit, dem Lesen, unterstützt wird. Das beste Programm für maschinellen Satz, das ich kenne, ist TeX. Zusammen mit dem Makropaket LaTeX ist es die Software, die ich vorzugsweise für alle Dokumente verwende, die meinen Computer verlassen. Dabei spielt es keine Rolle, ob das Zielformat DVI, Postscript oder PDF sein soll. Lediglich HTML, XML und Grafikanwendungen erzeuge ich in der Regel nicht mit Hilfe von LaTeX. Wer mehr darüber wissen will, möge oben auf den entsprechenden Knopf drücken.
Und weil ich, wie bereits erwähnt ganz gerne mal ein Hobby auch beruflich einsetze, habe ich dann auch noch eine Aushilfstätigkeit als Layouter. Man hat ja sonst nichts zu tun.
Wenn ich gerade nicht selbst ein Dokument verfasse, neben dem scrguide schreibe ich auch Kurzgeschichten und seit Jahren immer wieder an einem Roman, verbessere ich meine Programmierkenntnisse. Dabei liegt mein Augenmerk seit einiger Zeit auf Java. Wobei ich mangels Zeit das Anfängerstadium allerdings noch nicht wirklich hinter mir gelassen habe. Ganz nebenbei mache ich auch noch etwas Musik, liege auf der faulen Haut und lese.
Bis vor kurzem habe ich auch noch an STonX, dem Atari-Emulator für Linux, mitprogrammiert. Dies geschah, hauptsächlich, weil ich noch am MausNet teilgenommen habe. Auch zu den Themen "Atari" und "Maus" sind oben Knöpfe zu finden.
In letzter Zeit werde ich von Leuten, denen ich gerade mal ein paar Stunden meiner Zeit zur Verfügung gestellt habe, häufig gefragt, wie sie mir eine Freude bereiten können. Nun, als alte Leseratte, gehen mir ständig die Bücher, die ich noch nicht gelesen habe, aus. Es spricht also nichts dagegen, mir eines zu schicken, von dem man annimmt, dass ich es noch nicht habe. Natürlich darf es auch ein Klassiker (oder eine besonders schöne Ausgabe eines Klassikers) sein.
Mein Musikgeschmack ist eher antiquiert zu nennen. Ganz besonders mag ich A-cappella (z. B. »Wise Guys«). Daneben fehlt mir noch das blaue und das weiße Album von den Beatles und von Queen hätte ich auch gern die eine oder andere Scheibe.
Meine Bibliothek typografischer Werke bedarf auch ständiger Auffüllung.
Leider hat es sich als unpraktisch erwiesen, hier diverse Bücher auszulisten. Mein Buchbestand ändert sich dazu einfach zu schnell. Deshalb ist es sinnvoller, bei mir persönlich nachzufragen.
Wer glaubt, dass er mir besonders viel schuldet und mehr Geld hat, als gut für ihn ist, darf mir auch einen kompletten Satz einer Schriftfamilie verehren - aber bitte keine Ramsch-Font-Sampler.
Wem das alles zu viel ist, dem sei gesagt, dass Bücher, Spielzeug und CDs für meine Kinder auch gerne genommen werden - durchaus auch gebraucht.
Ganz generell nerven mich Leute, die ihre eigene Bequemlichkeit rücksichtslos durchsetzen und dabei gerne in Kauf nehmen, dass nicht nur für andere kein bisschen Bequemlichkeit mehr übrig bleibt, sondern auch deren Rechte und Freiheit teilweise massiv eingeschränkt werden. Zwei Gruppen sind mir dabei ein besonderer Dorn im Auge: Internetrüpel und Gehwegparker.
In Newgroups treten in regelmäßigen Abständen Leute auf, die von Anfang an alles falsch machen und das lauthals. Man verstehe mich richtig: Es ist ganz normal, dass man etwas falsch macht, wenn man sich in einer neuen Umgebung bewegt. Es kann auch passieren, dass man alles falsch macht, wenn man zu ungestüm an etwas Neues herangeht. Aber muss man sich gleich benehmen, wie jemand der in ein Cafe stürmt, sich an den Stammtisch des Damenkränzchens fallen lässt, die Füße auf den Tisch legt, sich im Schritt kratzt, laut rülpst und verkündet: "Nennt mich Nym, Ano Nym, ihr Nasen!"? Ich finde: Nein.
Wer nun zusammenzuckt, weil er ebenfalls neu im Internet ist, und vermeiden will, dass er sich versehentlich genauso benimmt, dem seien ein paar Hinweise gegeben, was Anfänger gerne falsch machen:
Gehwegparker sind jene Zeitgenossen, die ihr Auto nicht entsprechend der Straßenverkehrsordnung § 12 Abs. 4 am Fahrbahnrand, sondern ganz oder teilweise auf dem Gehweg abstellen. In größeren deutschen Städten findet man solches Verhalten allenfalls noch beim Halten, aber kaum noch beim Parken. Das ist kein Wunder, denn dort riskiert man ruckzuck 15 bis 25 EUR, wenn man auch nur leicht auf dem Randstein steht. In harten Fällen kann es sogar passieren, dass man abgeschleppt wird, etwa wenn mit der Behinderung auch noch eine Gefährdung einhergeht. Im Ergebnis können sich Rollstuhlfahrer, junge und ältere Menschen mit Gehhilfen, Männer und Frauen mit Kinderwagen, Kinder mit Fahrrädern und auch Paare Hand in Hand recht problemlos fortbewegen. Dank dem harten Durchgreifen nimmt der Autofahrer auch mal einige Minuten Fußweg in Kauf. Dafür findet man recht häufig Menschen in Bewegung, die auf einen breiten Gehweg angewiesen sind.
Ganz anders sieht es in vielen Kleinstädten und ländlichen Gemeinden aus. Meine eigene Gemeinde geht dabei leider mit schlechtem Beispiel voran. Hier parken in manchen Straßen nicht nur mehr als die Hälfte, sondern fast alle PKWs und manchmal auch LKWs mehr oder weniger weit auf dem Gehweg. Ok, in einigen Straßen müsste man beim korrekten Parken auf der Fahrbahn einige zehn Meter zu Fuß gehen, weil die Straßen für beidseitiges Parken einfach zu schmal sind. Man müsste auch mal öfter das eigene Hoftor öffnen, um den eigenen Abstellplatz zu nutzen. Aber ist der große Gewinn an Sicherheit für die schwächeren Verkehrsteilnehmer und die Steigerung der Lebensqualität aller nicht dieses kleine Opfer wert?
Vor einiger Zeit, versuchte ich andere Autofahrer von korrektem Parken zu überzeugen. Einige reagierten dabei sehr zuvorkommend. Sie haben schlicht aus Unachtsamkeit falsch geparkt und ändern ihr Verhalten sofort. In meiner Straße wurden so von ca. 20 Falschparkern innerhalb kurzer Zeit 17 zu Richtigparkern. Es blieben einige Wenige, die teilweise sehr unfreundlich, sogar feindseelig reagierten. Ein besonders uneinsichtiger Fall ist der von Herrn A. mit seiner Familie. Er bezeichnete es als Unverschämtheit, dass ich ihm, zugegeben mehrfach, ein Informationsblatt hinter den Scheibenwischer geklemmt habe. Ich hätte doch gefälligst bei ihm klingeln sollen. Lieber Herr A., ich schreibe mir die Falschparker nicht auf, mache keine Halterfeststellungen und habe nicht die Zeit, jeden einzelnen Falschparker ausfindig zu machen und zur Rede zu stellen. Herr A. war außerdem der Überzeugung, dass es ihm nicht zuzumuten sei, sein Auto nicht vor der Haustür abzustellen, wenn gegenüber bereits jemand parkt und so die Straße möglicherweise zu eng werden könnte, wenn er nicht den Gehweg benutzt. Auch beklagte Herr A. man habe ihm schon einmal den Außenspiegel abgefahren. Das wäre ihm zu teuer. Lieber Herr A., wenn ein Kind unter 6 Jahren in der Engstelle hinter ihrem Auto unsicher wird und die Kontrolle über sein Fahrrad verliert, wird das für sie weitaus teurer als ein Außenspiegel. Bei Kindern unter 6 Jahren haften die Eltern außerdem nur bei Verstößen gegen die Aufsichtspflicht. In allen anderen Fällen muss nichteinmal die Versicherung von Herrn A. für den Schaden aufkommen. Ein mehrfach von Herrn A. vorgetragenes Argument war, wo ich denn gewesen sei, als vor Jahren sei Sohn von einem Raser in der Straße fast totgefahren wurde. Davon abgesehen, dass ich damals vermutlich noch in einer größeren Stadt wohnte, sei darauf hingewiesen, dass Gehwegparken die Gefahr für seinen Sohn nicht verringert hätte. Im Gegenteil: Durch korrektes Parken wird die Straße eingeengt und somit der fließende Verkehr eher gebremst. Darüber hinaus werden weniger Menschen gezwungen den zugeparkten Gehweg zu verlassen. Kinder können den breiteren Gehweg auch besser zum Spielen nutzen. Somit ist Gehwegparken ein Beitrag zu mehr Gefahren und im Extremfall zu mehr Personenschäden.
Der Arbeitskreis Mobilität und Verkehr in der Lokalen Agende 21 hat im Amtlichen Mitteilungsblatt der Gemeinde Edingen-Neckarhausen einen sehr schönen Text veröffentlicht, der sich mit dem Thema des Parkens befasst. Mit freundlicher Genehmigung des Arbeitskreises Mobilität und Verkehr kann ich diesen Text als Online-Version im HTML Format und auch als druckbare PDF-Datei anbieten. Dieser Text eignet sich auch sehr gut für Handzettel.
Um es nochmal ganz deutlich zu sagen: Ich plädiere nicht dafür, dass Autofahrer von den Gemeinden abgezockt und mit Knöllchen überschüttet werden. Ich plädiere dafür, dass Autofahrer sich mehr Gedanken über ihr Verhalten machen und gegebenenfalls freiwillig ein winziges Stück Bequemlichkeit für ein großes Stück mehr Sicherheit und Bewegungsfreiheit aller aufgeben. Und wenn dann mal einer auf dem Gehweg steht, um seine Einkäufe auszuladen oder sein Auto für die Urlaubsreise zu beladen? Schwamm drüber.
Zum Schluss muss ich noch alle enttäuschen, die sich auf meinen Seiten viele bunte Bilder, massenhaft Links und Software erhofft haben. Meine Software gibt es frei auf den entsprechenden Servern per ftp. Links zu bestimmten Themen findet man am besten per Suchmaschine. Bunte Bilder kosten nur unnötig Bandbreite. Ich bevorzuge die Beschränkung auf schlichte aber funktionielle Lösungen.
Wenn jemand auf meinen Seiten Fehler findet, kann er diese wahlweise ignorieren. Bei Fehlern in der HTML-Syntax und nicht funktionierenden Links bitte ich allerdings um eine kurze Mail an unten stehende Adresse. Ich bitte allerdings zu beachten, dass das Unvermögen von gewissen Browsern von mir nicht als Fehler in meinen Seiten betrachtet wird.
| Nach oben | Letzte Änderung: Markus Kohm, 2011-01-27 |